Hohe Schule (Reitkunst) (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)
 
 
 

Hohe Schule bezeichnet in der klassischen Reitkunst die Pferdedressur des höchsten Schwierigkeitsgrades.

Man unterscheidet zwischen den Lektionen der Schule auf der Erde und den Lektionen der Schule über der Erde, die auch als Schulsprünge bezeichnet werden. Die Fachliteratur und die einzelnen Lehrstätten der klassischen Reitkunst bezeichnen die Lektionen zum Teil unterschiedlich. Auch werden unterschiedliche Lektionen zu denen der Hohen Schule gerechnet.

Spanische Hofreitschule:

Schule auf der Erde

  • Galopppirouette
  • Galoppwechsel von Sprung zu Sprung (gilt an der Spanischen Hofreitschule nicht als klassische Lektion, wird aber gezeigt)
  • Passage
  • Passagetravers
  • Piaffe
  • Piaffepirouette

Schule über der Erde

  • Levade und Pesade
  • Courbette
  • Capriole, Croupade und Ballotade

 

Königlich-Andalusische Reitschule:

Schule über der Erde

  • Courbette
  • Kapriole
  • Levade und Pesade

 

Cadre Noir:

Schule über der Erde

  • Courbette
  • Kapriole und Croupade

 

Escola Portuguesa de Arte Equestre:

Schule über der Erde

  • Courbette
  • Kapriole und Ballotade
  • Levade und Pesade

 

Piaffe, Passage und Pirouette sind heute wesentliche Bestandteile des internationalen Dressursports.